Als die Hussiten Franken bedrohten: Wie sich die Haßberger Burgen auf den Artilleriekrieg vorbereiteten.

Joachim Zeune hat Burgen im Landkreis Haßberge intensiv erforscht. Foto: Albert Guggemos

Vortrag von Dr. Joachim Zeune am 12. November 2026 in der Stadthalle in Königsberg.

Als die Hussiten 1429/30 in Franken einfielen, brachten sie eine neue Waffe mit: leichte Geschütze, die auf hölzernen Kampfwägen montiert waren und sich schnell bewegen ließen. Für die fränkischen Burgen begann damit eine neue Zeit – ihre Befestigungen mussten sich erstmals gegen mobilen Artilleriebeschuss behaupten.

Wie die Burgen im Landkreis Haßberge auf diese Bedrohung reagierten, zeigt der renommierte Archäologe und Burgenforscher Dr. Joachim Zeune in seinem reich bebilderten Vortrag „Wider die verdampten keczer – Die Haßberger Burgen im Hussitenkrieg (1429/30)“ am Donnerstag, 12. November 2026, um 19 Uhr in der Stadthalle in Königsberg.

Anhand ausgewählter Beispiele erläutert Zeune, welche neuen Befestigungsformen entstanden und wie wirkungsvoll sie sich gegen die moderne Kriegstechnik erwiesen. Der Blick reicht dabei über die Haßberge hinaus auf Franken und ganz Bayern.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung bei der Koordinierungsstelle für Kultur im Landratsamt Haßberge unter 09521/27 674 bzw. -694 oder kulturraum@hassberge.de wird gebeten.